Die indirekten Steuern sind Steuern, die nicht unmittelbar an das Einkommen oder Vermögen einer Person anknüpfen, sondern an einzelne wirtschaftliche Vorgänge im Zusammenhang mit dem Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie mit bestimmten Rechts- und Vermögensgeschäften. Besteuert wird nicht das Einkommen, sondern seine Verwendung.
Indirekte Steuern sind im Unternehmensalltag insbesondere bei der Rechnungsstellung, der Vertragsgestaltung sowie bei Immobilien- und grenzüberschreitenden Transaktionen von zentraler Bedeutung. Sie wirken sich dabei sowohl auf die Preisgestaltung als auch auf die steuerliche Strukturierung von Geschäftsvorgängen aus.
Damit bilden sie einen wesentlichen Bestandteil des italienischen Steuersystems. Sie erfassen eine Vielzahl wirtschaftlicher Vorgänge und sind sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen in zahlreichen Alltagssituationen relevant.
Im Unterschied zu den direkten Steuern (imposte dirette) wie IRPEF oder IRES, die unmittelbar an das Einkommen oder Vermögen anknüpfen, beziehen sich indirekte Steuern auf einzelne Transaktionen.
Typische Merkmale sind:
Indirekte Steuern erfassen insbesondere: